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Auf der offiziellen GIMP Web-Site gibt es auch einen speziellen Bereich, welcher sich mit der von Tor Lillqvist portierten Windows-Version beschäftigt und dort auf deren Besonderheiten eingeht. Da GIMP zur Laufzeit Gebrauch von mehreren eigenständigen Windows-Fenstern macht, empfiehlt sich für ein komfortableres Arbeiten die Verwendung einer sogenannten X-Mouse. Bei dieser Einstellung wird automatisch das unter der Maus befindliche Fenster aktiv, ohne dass man explizit in selbiges hineinklicken muss. Diese Einstellung kann man ganz komfortabel mit dem productivity tool TweakUI – ein Paket der Microsoft PowerToys-Familie – vornehmen. Software für diese Arbeit muss nicht teuer sein. Besser noch: die folgenden, aus persönlicher Erfahrung zu empfehlenden Windows-Programme sind frei im Internet verfügbar und nutzbar. IrfanView 32 (Bildbetrachtung)
Das Programm von Irfan Skiljan fällt bei der privaten, nicht-kommerziellen Nutzung unter die Rubrik der Freeware. Mit ihm können Bilder unterschiedlichster Formate betrachtet und zu einer Dia-Show zusammengestellt werden. Weitere Funktionen sind unter anderem das Abspielen von Animationen und Filmen, rudimentäre Bildmanipulationen, sowie die automatische Erstellung von Bildindex-Seiten in HTML mit sogenannten Thumbnails. Das Programm besticht durch seinen Reifegrad und seine relativ geringe Größe, wodurch es beim Aufruf einer Bilddatei schnell geladen wird (im Gegensatz zu diversen Bildbearbeitungsprogrammen, die häufig doch eine gewisse Initialisierungsphase benötigen). Ebenfalls positiv: das Programm braucht nicht installiert zu werden; man muss es lediglich in ein beliebiges Verzeichnis entpacken. Beim ersten Programmstart kann man dann die Dateiendungen festlegen, die mit dem Programm verknüpft werden sollen und die beim Doppelklicken dann mit dem Viewer geöffnet werden; die Notwendigkeit eines Startmenüeintrages entfällt somit. GIMP (Bildbearbeitung)
Wurde bereits oben schon an- bzw. besprochen: GIMP steht für GNU Image Manipulation Program. Es wurde von Peter Mattis und Spencer Kimball ursprünglich für Linux geschrieben und unter der GNU General Public License (GPL) der Allgemeinheit zugänglich gemacht. Es ist dem kommerziellen State-of-the-Art Programm (und Maßstab aller Bildbearbeitungsprogramme) Photoshop von Adobe nachempfunden. Im Gegensatz zu den dafür anfallenden 609 US$ für die Version 6 ist GIMP umsonst, wobei es mit seiner Leistungsfähigkeit dem kommerziellen Vertreter fast ebenbürtig ist. Digital Camera Tools (Bildbearbeitung)
Die Firma MediaChance bietet für die digitale Bildmanipulation eine Vielzahl kleinerer, frei nutzbarer Programme an. Die Palette der angebotenen Funktionalitäten reichen von einfachen Farbmanipulationen wie beispielsweise die Korrektur von Hauttönen bei Portätaufnahmen, über die Simulation konventioneller Filter (aus der analogen Fotografie) bis hin zu Spezialeffekten wie RGB-Lights. Prinzipiell sind solche Manipulationen/Effekte auch mit einem Programm wie GIMP (vgl. oben) möglich, allerdings gestaltet sich die Durchführung mit den vorgestellten Werkzeugen durch die einfache Programmführung um ein vielfaches leichter (ein Schalter zum Laden, einer zum Speichern und je nach Programm ein oder zwei Schalter zur Anwendung des Effekts). Mir persönlich fehlt die Möglichkeit, die JPG-Kompression beim Speichern manuell einzustellen (dass generell nur JPG-Dateien verarbeitet werden können, empfinde ich nicht sonderlich störend). AnmanieSMP (Bildbearbeitung)
Mit diesem Freeware-Werkzeug von Christoph Walter kann man Fotos punktuell verzerren (ähnlich wie das recht bekannte Programm Kai's Super Goo). Dabei kann aus verschiedenen Effekten (Wachsen, Vergrößern, Schrumpfen, Zusammenziehen, Drehen, Ziehen, Hämmern, Plätten) ausgewählt werden. Die Effekte lassen sich auf Bildbereiche – einstellbar zwischen 10-500 Punkten Radius – anwenden. Unterstützt werden gängige Grafikformate wie z.B. JPG, PNG, BMP oder TIFF. |
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