Aufstiegshilfe

In der DIY-Zeitschrift SelberMachen aus dem Jahreszeiten-Verlag (Heft 1/99, Seiten 16ff) habe ich eine schöne Anleitung für den Bau einer Bibliothekstreppe gefunden (siehe Abbildung 1). Das Design fand ich recht ansprechend, so dass ich die Treppe als Aufstiegshilfe für mein Hochbett nachgebaut habe.


Abbildung 1.
Allerdings habe ich einige Modifikationen an den in der Zeitschrift gemachten Angaben vorgenommen: Anstelle von Eschenholz wurde gleich einmal Kiefernholz für die Stufen verwendet (3 cm Dicke).

Da ich mich etwas schwer getan habe, in diversen Baumärkten ein Rundholz mit 45 mm Duchmesser zu finden, habe ich kurzerhand eines mit den gängigeren 52 mm – für Geländerläufe – genommen. Dazu lies sich auch leicht eine »Kugel« als Abschluß finden (ebenfalls aus dem Geländer-Sortiment). Probleme gab es dann nur noch mit der Lochsäge: 52 mm Durchmesser sind wohl absolut unüblich. Nach langem Suchen habe ich dann von Wolfcraft eine mit 51 mm Durchmesser gefunden, die zusammen mit einer Raspel und etwas Sandpapier ihren Zweck vollkommen erfüllte: Es mussten im Ring herum ja nur noch ½ mm weg; zudem sitzt das Rundholz jetzt sehr satt in der Bohrung.


Abbildung 2.
Um die Stabilität der Treppe zu erhöhen, habe ich die Stützen – entgegen der Anleitung und sofern möglich – durch zwei Stufen geführt (siehe Abbildung 2). Trotz der Überlappung erweist sich die Trittfläche weiterhin als ausreichend. (Und man benötigt weniger Material von dem Rundholz.)


Abbildung 3.
Als Auflage (Splint unter den Stufen) habe ich jeweils zwei von außen her eingesetzte und verleimte Holzdübel (10 mm ø) verwendet (siehe Abbildung 3). Eine zusätzliche Verdübelung der Stützen auf der breiten Stufenseite habe ich mit 8 mm Holzdübeln vorgenommen. Das Einsetzen erfolgte entweder von der Seite oder von Hinten (also nicht an der Sichtfläche der Stufen). Als Verblendung wurde in das Loch ein ebenfalls 8 mm glattes Rundholz eingesetzt, abgesägt und eben abgeschliffen.