Bisweilen werde ich gefragt, was ich meinen Kaninchen zu essen gebe bzw. was ich empfehlen kann. Daher hier ein Aufstellung der »Verbrauchsgüter« meiner Haustierhaltung. Um irgendwelchen Missverständnissen vorzubeugen, möchte ich darauf hinweisen, dass die Nennung der Produkte in keiner Art und Weise von deren Herstellern gesponsort wird. Die Auflistung erfolgt nur nach meiner persönlichen Erfahrung.

Prestige Cuni Indoor Nature
Als Trockenfutter verwende ich ausschließlich Prestige Premium Cuni Nature der Firma Versele-Laga, oder besser noch deren speziell für in Wohnungen lebenden Kaninchen abgestimmtes Futter Prestige Cuni Indoor Nature. (Neben Heu und Grünfutter verzichte ich ansonsten auf jegliche Art von »Leckereien« wie Joguhrtdrops, Honigstangen, o.ä.) Meine Wahl fiel wegen des hohen Rohfaseranteils auf dieses Futter. Andere Hersteller haben einen recht hohen Weizenanteil in ihren Fertigfuttermischungen, was nicht so gut für die Verdauung ist.
Man findet das Futter z.B. im Warensortiment vom Fressnapf.
Gehalt an Inhaltsstoffen (gemäß Herstellerangaben auf der Verpackung): 15,5,% Rohfaser · 14,0% Rohprotein · 6,4% Rohasche · 3,0% Rohfett · 1,0% Calcium · 0,5 % Phosphor
Als Heu nehme ich wahlweise Blütenheu oder Kräuterheu von Vitakraft oder MultiFit (eine Hausmarke vom Fressnapf). Da die Zusammensetzung der einzelnen Sorten je nach Jahreszeit variiert, achte ich immer darauf, dass es nicht zu strohig oder zu dünnhalmig ist. Des Weiteren achte ich schon bei der Auswahl im Laden darauf, keine Packung zu erwischen, welche einen hohen Anteil an zerkleinerten, staubähnlichen Heupartikeln als Bodensatz in der Tüte hat.
Damit das »Brot der Kaninchen« etwas häufiger wechselt, nehme ich immer die 500 g Packungen; schon bei zwei Tieren sind die relativ schnell verbraucht und man kann den Tieren schneller eine andere Sorte (z.B. auch eines anderen Herstellers) anbieten. Bei mehr Tieren sind auch die größeren Packungen recht schnell weg.
Heu

Grünfutter

An Grünfutter kann man den kleinen einiges geben. Eine bevorzugte Auswahl von mir sind Äpfel, Feldsalat, Karottenbund (sowohl das Grünzeug als auch die Frucht) oder Speisekarotten, Stangen- oder Knollensellerie (jeweils das Grünzeug), Lollo Rosso (rot oder grün), ab und zu auch mal Fenchel. Katzengras Auf Salatköpfe und kohlartige Gewächse sollte man verzichten; diese blähen und können aufgrund des hohen Nitratgehaltes zu Störungen der Verdauung führen.
Für den kleinen Snack zwischendurch habe ich zwei Töpfe mit Katzengras aufgestellt. Die regen – wie auch bei Katzen – die Verdauung an und beugen einer Verklumpung von Haaren im Magen vor. Wer sich die Eigenaufzucht des Grases sparen möchte, Kleintierstreu findet beispielsweise im Dehner Garten-Center fertig aufgezogene Stauden. Es gibt aber auch in speziellen Nährböden eingebrachte Keime zu kaufen, die schon nach kurzer Zeit bei regelmäßigem Giesen eine erste Ernte zulassen.
Zwar nicht zum Essen, aber dennoch unverzichtbar für das »kleine Geschäft« der pelzigen Freunde ist das Einstreu. Hier verwende ich MultiFit Natur Kleintierstreu aus naturbelassenen Holzspänen (eine Hausmarke vom Fressnapf). Nach meinem Empfinden ist es etwas weicher, als das der Konkurrenz. Auf die Verwendung von Katzenstreu sollte man aus Gesundheitsgründen lieber verzichten.