Weihnachtskrippe | Nativity Manger

DE Motiv für eine Weihnachtskarte, welche ich meinem Bruder 2004 geschenkt habe. – Das ganze wurde aufgebaut aus den Playmobil® Packungen 3996 (Weihnachtskrippe), 3997 (Heilige drei Könige) und 7595 (Palmen), sowie ein ganz klein wenig Customizing und natürlich dem übrigen Aufbau der Szenerie.
Als Grundplatte für den Aufbau dient eine 60 × 42 cm große Sperrholzplatte von 5 mm Dicke; das gleiche Material wurde auch das Gasthaus links verwendet. Die Platte hat einen Rand aus Holzleisten bekommen. Die so entstandene Schale wurde mit normalen Spielsand gefüllt. Der Stall wurde aus kleinen Holzleisten gefertigt (mit Holzleim zusammengeklebt) und mit teakfarbenem Xyladecor gestrichen. Das Gasthaus wurde mit einer Holzspachtelmasse verputzt, um dem ganzen das Aussehen von einem Lehmgebäude zu verpassen; es wurde schließlich mit Wasserfarbe in Ocker angestrichen. Die Vorhänge sind aus Seidenpapier gefertigt, welche an Drahtgardinenstangen im Innern hinter den Fenstern angebracht wurden.
Die Beleuchtung: mit einem geeigneten Bohrer habe ich das Loch unten in der Laterne von Josef so erweitert, dass eine kleine 3 V Birne reinpasst (sonst wurde nichts geändert); der stromführende Draht wird unter dem Sand ins Gasthaus geführt. Im Haus befindet sich die Stromversorgung bestehend aus zwei 1,5 V Mignon-Batterien (Typ AA). In der Rückseite des Gebäudes ist ein kleiner Schalter angebracht, mit welchem man die gesamte Beleuchtung an- und ausschalten kann. Das Lagerfeuer wird auf die gleiche Weise beleuchtet: in die graue Steinplatte habe ich ein Loch für die 3 V-Birne gebohrt, d.h. genau genommen wurde mit einem Bohrer der kleine Pin rausgebohrt, auf dem normalerweise die Flamme festsitzt; die Flamme ihrerseits wurde später mit Heißkleber auf der Steinplatte befestigt. Die Drähte wurden wieder unter dem Sand in das Haus zur Stromversorgung geführt. Eine zusätzliche Birne wurde an der Decke des Stalls befestigt, um die Szenerie im Innern zu bleuchten. (Beleuchtungstechnisch fehlt noch die Verkabelung der Birne, welche ich in den "Zauberstab" des Engels eingesetzt habe; dafür fehlte mir allerdings ein geeigneter Draht, welchen man hinter dem Arm des Engels hätte verstecken können; eine Verbesserungsaufgabe für das nächste Jahr ;-))
Über die Umsetzung des Stalldachs musste ich am längsten nachdenken. Letztendlich habe ich mich für ein Strohdach entschieden. Dazu habe ich richtige Strohhalme genommen, wie man sie auch für das Basteln von Weihnachtssternen verwendet. Jeder Halm wurde der Länge nach geviertelt, so dass ich am Ende einen Haufen langer und schmaler, heuähnlicher Halmteile hatte. Um die Einzelteile nun zu einer Fläche zusammenzufügen, habe ich meine Nähmaschine verwendet; das hat besser funktioniert als ursprünglich erwartet! In nahezu gleichen Abständen von 4 cm auf die gesamte Länge der Strohhalme verteilt habe ich vier Nähte platziert; oberhalb dieser habe ich die Stohhalmmatte dann zerschnitten, so dass ich am Ende vier Strohhalmketten hatte, welche dann leicht überlappend mit Heisskleber auf dem Stall fixiert wurden.
Das Foto und dessen Beleuchtung: das Foto wurde in einem ansonsten dunklen Raum aufgenommen, einzige Lichtquelle waren die bereits angesprochenen Glühbirnen von dem Diorama sowie meinem richtigen Christbaum, welcher sich direkt links neben der Krippe befunden hatte (zufällig gab dieser genau die richtige Menge an Licht ab :-)). Die Aufnahme wurde mit 55 Brennweite, Blende 22 und 30 Sekunden Belichtungszeit, ISO 400 und Auto-Weißabgleich aufgenommen (letzterer war zusammen mit der gröberen Körnung von ISO 400 für die Wiedergabe der "warmen" Stimmung verantworlich).

EN Motive used for a Christmas card¹ I made for my brother in 2004.—The scenery is done with the Playmobil® sets 3996 (Nativity Manger), 3997 (Three Wise Kings) und 7595 (Palms), as well as a little customizing, and naturally building the landscape of the diorama.
The base: the whole scenery is built on a 23.6 × 16.5 inch sized plate of 5 mm thick plywood; the same material is also used for the building on the left-hand side (the inn). The plate got a wooden border (strip of wood) so it can be filled with sand. The stable is also made from small strips of wood (all glued together with wood glue) and painted with teak-shaded Xyladecor². The inn is plastered with a mass used to repair wood cracks/clefts to give it the look of a clay building; it is painted with water paint in ocher. The curtains are tissue paper, lined up on a thin wires fixed inside the house above the window.
The light: with an appropriate drill I enlarged the hole in the bottom of Joseph's lantern and placed a small 3 V light blub inside it (nothing else is done); the wire is lead under the sand inside the house. The house holds two 1.5 V AA-typed batteries; a switch is placed in the back-wall of the house to turn-on/-off lights easily. The camp fire is illuminated in the same way: the stone plate got a hole to place in the bulb (again 3 V), i.e. with a drill I "removed" the pin which normally holds the flame; the flame is fixed afterwards with hot-melt adhesive to the stones. Again wires are lead under the sand inside the house. An additional bulb is placed in the ceiling of the stable to light up the scenery in the stable. Behind each curtain in the windows of the house again a 3 V bulb is placed to illuminate the inn from the inside. (What is missing, is the wire connection of the bulb I inserted to the "magic wand" the angle is holding in its hand; for this I didn't find an appropriate wire, that can be hidden easily behind the arm of the angle. This will be left to improvements for next year ;-))
The stable roof: this took me the most time to think about, how it should be built. I finally decided to take straws normally taken to make Christmas stars to be hang on the Christmas tree or inside windows. I put each straw in quarter lengthwise so that I got long hay-looking-like pieces. To tie the single pieces together I used my sewing machine; it really worked better then expected! I sew 4 lines on the straws with each in approximately 1.6 inch distance, and afterwards cut of with the scissors just beneath one side of the seam. I got four lengthy straw "chains" which I glued overlapping in layers on the stable.
The photo/lightning: I made the photo in a dark room, only light sources were the one from the scenery and my real live Christmas tree standing right beside on the left-hand side of the manger (by incident it gave me the right portion of light :-)). It was taken with 55 mm focal length, aperture F22 and 30 seconds exposure time, ISO 400 and auto whitebalance (the later one and the slight graining of ISO 400 is responsible for the "warm" touch of the photo).


¹ The message on top of the card is German for »Merry Christmas«.
² Name of the vendor/paint-type for a wood protection paint (I still had this in my personal paint supply).

Weihnachtskrippe | Nativity Manger

 

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